Hier ist also mein erster Eintrag in einem Blog.

Was schreibt man nun in ein sogenannten Blog.. seine Gefühle, Erfahrungen, Erinnerungen? Wann ist es zu viel? Wann wird es zu langweilig? Wann zu persönlich?

Ja. Man merkt, ich bin ein sehr nachdenklicher Mensch. Lange braucht es, bis ich mal eine Entscheidung gefällt habe. Und wenn irgendwas nicht routinemäßig läuft, kommt schnell Stress auf, der nicht zu bewältigen scheint.

Zur Zeit mache ich, wie vielleicht ein paar Leute bereits wissen, mein FSJ. Ehrlich gesagt dachte ich früher, dass das FSJ sehr entspannend ist, man viel Zeit für sich, seine Freunde und seine Hobbies hat. FEHLGESCHLAGEN! FSJ bedeuted ein kräftezehrender 40 Stunden Job für (in meinem Falle) kaum mal 2,40€ pro Stunde. Auch wenn man noch bei Mami und Papi wohnt, man achtet mehr darauf, für was man sein harterarbeitetes Geld ausgibt.

Zur Zeit bin ich noch in der Tagespflege beschäftigt. Hier bekommt man die Schattenseiten der Gesellschaft zu sehen. Viele ältere Menschen, die man nicht auf der Straße sehen würde, werden hier an bestimmten Tagen in der Woche, in der Einrichtung versorgt und gepflegt. Es ist erschreckend, wie Demenz oder andere Krankheiten Menschen verändern können. So hat man, wenn diese Patienten einen "Anfall" haben, schnell mal Schimpfwörter an den Kopf geworfen, man wird  festgehalten und nicht mehr losgelassen oder "geschlagen". Glücklicherweise ist aber noch das geschulte Personal immer in der Nähe, die man jederzeit zur Hilfe rufen kann.

Die ganzen Erfahrungen dort, werden mich nicht mehr so schnell loslassen, aber ich bin froh diese Erfahrung machen zu dürfen. So bekommt man ein Gefühl für den Umgang mit älteren und schwerdementen Personen und weis, wie man ungefähr reagieren muss.Man kann nur Hoffen, dass man selbst nicht so wird.

So geht ein langer, arbeitsreicher Tag zuende und mal gucken, was in meinen nächsten Blog so reinkommen wird.

 

8.8.13 19:24

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sarah (10.8.13 07:42)
Hallo kleine Maus,schön,dass du in deinem job jetzt offensichtlich happy bist. Ich bin es auch im Moment,auch,wenn ziemlich viel zu tun ist. Ich vermisse dich hier mindestens genauso wie du mich daheim und denke jedes Mal an dich,wenn ich die ganzen Polofelder sehe,auf denen man bestimmt auch gut Fußball spielen kann.. Fühl dich geherzt und geknuddelt.

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