Neuer Morgen, neuer Tag.

Nach einer endlich mal wieder längeren Nacht mit zirka 8 Stunden Schlaf und einem gut bestücktem Frühstück, sitze ich am PC und schreibe den nun zweiten Blogeintrag. 

Es graut mir, dass jetzt schon wieder Sonntag ist. Nachher steht noch ein Spiel an; das Schöne an Sonntagen, aber morgen heißt es ja dann auch leider wieder arbeiten. Aber wir haben wolkenlosen blauen Himmel und die Sonne strahlt. Temperatur draußen - keine Ahnung, aber immerhin Sonne.

Wir haben seit neustem bei eins unserer Felder gestapelte Heuballen. Aber nicht nur 5 Stück, sondern gute 100. Der kleine Hund musste es direkt ausnutzen und in die enge Lücke bei den Heuballen reinflitzen. Nach guten 5 Minuten Warten kam er wieder raus - ein Hund, der sich so sehr wegen Heuballen freut, ist mir auch noch nicht begegnet.

Immoment haben wir Sternschnuppenzeit. Ich finde es immernoch unglaublich, wie schön der Sternenhimmel bei uns sein kann. Auf den ersten Blick sieht man immer mal nur 5 Sterne und bei längerem hinaufblicken plötzlich hunderte oder gar tausende. Und dann manchmal diese Unwissenheit: War das gerade eine Sternschnuppe oder nur eine Einbildung? Ich weis nicht, wie manche Leute sowas nicht schön finden können. Und leider fällt mir nie schnell genug ein Wunsch ein. Jedenfalls werde ich meine nächsten Abende damit verbringen auf dem Heuballenhaufen zu sitzen und den dunkelen Himmel zu betrachten. 

So, ich muss nun los ein paar Sachen erledigen.

Liebste Grüße!

 

 

11.8.13 10:19, kommentieren

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Hier ist also mein erster Eintrag in einem Blog.

Was schreibt man nun in ein sogenannten Blog.. seine Gefühle, Erfahrungen, Erinnerungen? Wann ist es zu viel? Wann wird es zu langweilig? Wann zu persönlich?

Ja. Man merkt, ich bin ein sehr nachdenklicher Mensch. Lange braucht es, bis ich mal eine Entscheidung gefällt habe. Und wenn irgendwas nicht routinemäßig läuft, kommt schnell Stress auf, der nicht zu bewältigen scheint.

Zur Zeit mache ich, wie vielleicht ein paar Leute bereits wissen, mein FSJ. Ehrlich gesagt dachte ich früher, dass das FSJ sehr entspannend ist, man viel Zeit für sich, seine Freunde und seine Hobbies hat. FEHLGESCHLAGEN! FSJ bedeuted ein kräftezehrender 40 Stunden Job für (in meinem Falle) kaum mal 2,40€ pro Stunde. Auch wenn man noch bei Mami und Papi wohnt, man achtet mehr darauf, für was man sein harterarbeitetes Geld ausgibt.

Zur Zeit bin ich noch in der Tagespflege beschäftigt. Hier bekommt man die Schattenseiten der Gesellschaft zu sehen. Viele ältere Menschen, die man nicht auf der Straße sehen würde, werden hier an bestimmten Tagen in der Woche, in der Einrichtung versorgt und gepflegt. Es ist erschreckend, wie Demenz oder andere Krankheiten Menschen verändern können. So hat man, wenn diese Patienten einen "Anfall" haben, schnell mal Schimpfwörter an den Kopf geworfen, man wird  festgehalten und nicht mehr losgelassen oder "geschlagen". Glücklicherweise ist aber noch das geschulte Personal immer in der Nähe, die man jederzeit zur Hilfe rufen kann.

Die ganzen Erfahrungen dort, werden mich nicht mehr so schnell loslassen, aber ich bin froh diese Erfahrung machen zu dürfen. So bekommt man ein Gefühl für den Umgang mit älteren und schwerdementen Personen und weis, wie man ungefähr reagieren muss.Man kann nur Hoffen, dass man selbst nicht so wird.

So geht ein langer, arbeitsreicher Tag zuende und mal gucken, was in meinen nächsten Blog so reinkommen wird.

 

1 Kommentar 8.8.13 19:24, kommentieren